Stücke

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böse Tiere sind »

2017

 

Ist diese Welt noch zu retten? Die bisherigen politischen und gesellschaftlichen Stabilitäten scheinen zu bröckeln. Wir leben in einer Zeit, in der es darum geht, sich nicht verängstigen zu lassen, sondern für die eigenen Werte einzustehen und weiter für eine Gesellschaft zu kämpfen, an die man glaubt. In der schwarzen Actionkomödie von KNPV versucht Melanie, eine durchschnittliche Frau, die auf einer Bank am Schalter arbeitet, in ihrem Leben alles richtig zu machen. Ihre Entscheidungen stürzen sie aber in einen fulminanten Tanz durch alle greifbaren Fettnäpfchen zusehends tiefer ins Cha

os. Gibt es einen Ausweg?

 

Idee/Konzept/Text: KNPV Spiel: Philippe Nauer, Priska Praxmarer

Regie: Dirk Vittinghoff

Puppen: Priska Praxmarer

Kostüme: Sibylla Walpen

Video: Moritz Praxmarer

Grafik: Theres von Goumoëns

Bühne: Beni Küng

Produktionsleitung: Annette von Goumoëns

Eine Koproduktion mit Kellertheater Winterthur und Schlachthaus Theater Bern

«41 Stunden»

2016

Wir werden in unserem Alltag minütlich von den Medien und den Social Media mit schrecklichen Meldungen aus aller Welt bombardiert. Die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag. Und obwohl wir total vernetzt sind, können wir durch unsere sichere, luxuriöse Situation letzten Endes nicht nachvollziehen, was die jeweiligen Katastrophen für die betroffenen Menschen bedeuten. In «41 Stunden» erkundet KNPV für sich neues Terrain und erweitert ihr Kollektiv mit dem syrischen Autor Mudar Al Haggi, den KNPV im Mai 2014 kennen gelernt hat. Schnell entstand das Bedürfnis nach einer künstlerischen Zusammenarbeit. Ihre erste Idee: Gemeinsam eine Liebesgeschichte auf die Bühne bringen. Eine grosse dramatische Liebesgeschichte. Ein Epos: Doktor Zhivago. Und, das ganze spielt in Syrien!Die auf Makabres spezialisierte Gruppe KNPV begibt sich mit «41 Stunden» auf eine selbstironische Gratwanderung zwischen Komik und Tragik. Sie erzählt auch von der Begegnung mit Mudar Al Haggi, von den komplexen Gesprächen innerhalb der Gruppe Aus-einandersetzungen mit einem hohen Potenzial an Un-vermögen, Absurdität, Chaos, Nichtwissen, schwarzem Humor, Neugier und Betroffenheit. 

Idee/Konzept/Text:Kopp/Nauer/Praxmarer/Vittinghoff

und Mudar al Haggi

Spiel :  Philippe Nauer/Priska Praxmarer

Regie :   Dirk Vittinghoff

Puppen:   Priska Praxmarer

Video:    Moritz Praxmarer

Grafik:    Michael Epp

Bühnenbau:   Beni Küng

Kostüme: Sibylla Walpen

Produktionsleitung:  Annette von Goumoëns

«next level»  

2014

Die Zukunft: Grenzenloses Entzücken, Neozinsen, Chaos und Konzerndiktaturen. Mittendrin eine ganz normale Familie, die eine apokalyptische Odyssee durch ab-sonderliche Drogenhöhlen, rosarote Spass-Oasen und Folterkammern im Cyberspace durchlebt. Der Kampf ums nackte Überleben beginnt.

In unserem neuen Projekt «Next Level» entwerfen wir das Szenario einer anarchokapitalistischen Dystopie, indem wir aktuelle gesellschaftliche Trends radikal weiter denken. Was für Veränderungen ob gesell-schaftlicher, medialer, kommunikativer oder technologischer Art zeichnen sich ab? All diese Fragen und mögliche Antworten darauf fließen in unsere Vision einer zukünftigen Welt ein und lassen ein aber-witziges, überzogenes, groteskes und schrilles Bild einer rabenschwarzen Zukunft entstehen.

 

 

Idee/Konzept/Text  Kopp/Nauer/Praxmarer/Vittinghoff

Spiel    Armin Kopp/Philippe Nauer/Priska Praxmarer

Regie    Dirk Vittinghoff

Puppen   Priska Praxmarer

Puppencoaching  Dorothee Metz

Video    Kai Meyer

Grafik    Michael Epp

Bühnenbau   Beni Küng

Produktionsleitung  Annette von Goumoëns

«Jenseits von Gut und Böse»  

2012

An einem Ort jenseits von Gut und Böse hat Pfarrer Gunther ein Resozialisierungs-Paradies geschaffen. Dort leben er und seine Schützlinge, der Alkoholiker Wolfgang und der Kleinkriminelle Hashem, in scheinbarer Harmonie. In diesem Asyl verlorener Seelen findet sich als Neuzugang Björn ein, ein überzeugter und gewaltbereiter Neonazi. Bricht damit das Böse ein? Und was ist überhaupt das Böse? In welcher Form tritt es auf? Ist es vielleicht Godzilla? Marilyn Manson? Joseph Ratzinger? Kater Karlo? Und was genau ist das Gute? Und existiert es überhaupt? Pfarrer Gunthers Oase der christlichen Nächstenliebe wird zum Schauplatz existenzieller Auseinander-setzungen.

 

 

Idee/Konzept/Text: Kopp/Nauer/Vittinghoff

Regie: Dirk Vittinghoff

Spiel: Armin Kopp/Philippe Nauer

Puppen: Priska Praxmarer

Puppencoaching: Dorothee Metz

Produktionsleitung: Michael Röhrenbach

«Meister Panda»  

2008

Ein speediges Splatter-Passionsspiel von Kopp/Nauer/Vittinghoff.

Meister Panda bietet aktive Lebenshilfe.

Wir verfallen immer wieder dem Irrtum, dass Liebe der Weg zur Erleuchtung ist.

Meister Panda lehrt uns die Wahrheit: Öffne Dein Herz und reisse die Liebe heraus, denn die Liebe bleibt egoist-isch und was man kriegt, ist Leid.

Auf einer Reise an die Grenzen der menschlichen Leidensfähigkeit lernen wir Demut und Bescheiden-heit. Jeder Schicksalsschlag wird zu einer neuen Chance und erhöht unsere Opferbereitschaft.

Aber Vorsicht! Verzicht und Opfer allein reichen nicht aus. Denn da lauert auch noch der heimtückische Lama Dama. Und wie entrinnt man den Versuchungen der Grossstadt? Ist Rock'n Roll eine neue Religion? Wie kommt man durch die Wirren einer immer schneller werdenden Zeit? Wo findet man die Erlösung Bambi’s? Und brennt wirklich für jeden irgendwo ein Licht?

 

 

Idee/Bühne/Text: Kopp/Nauer/Vittinghoff

Spiel: Armin Kopp/Philippe Nauer

Regie: Dirk Vittinghoff

Technik: Ulysses Probst/Dirk Vittinghoff

Video: Efa Mühlethaler

Foto: Manuel Uebersax

Grafik: Michael Epp

Produktionsleitung: Sibylle Heiniger

 

«Die Welt ist nicht gerecht»  

(2006)

Ein Theaterstück für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren.

Eine aktionsgeladene, fesselnde und phantastische Ge-schichte um grosse Liebe, Hass, Folter, Leidenschaft und Tod. Es treten auf: Eine blonde Schönheit mit Grips, der ängstliche Karel, der stärkste Mann der Welt und Franz Ferdinand der Killerpinguin. Eine Hochzeit im Schloss steht bevor. Das ganze Land ist in freudiger Erwartung. Doch statt des edlen Ritters erscheint Ingo, der Knecht der alles besser weiss. Taumeln sie mit uns von einer Katastrophe in die nächste und erleben sie die Kraft der ewigen Liebe. Zwei Schauspieler erzählen mit tatkräftiger Hilfe von fünf Puppen diese temporeiche Geschichte. Eine Geschichte, die in erster Linie für Erwachsene gezeigt wird, aber auch Kinder fesselt und fasziniert.

 

Idee/Konzept/Text: Kopp/Nauer/Vittinghoff

Regie: Dirk Vittinghoff

Spiel: Armin Kopp/Philippe Nauer

Puppen: Carla Prang

Puppencoaching: Dorothee Metz

Produktionsleitung: Raffael Amman